Wo mischen wir uns ein?
Christen, das Salz und die Politik

7 Gottesdienste und ergänzend dazu 7 Gesprächseinheiten

Wieder wollen wir uns gemeinsam auf den Weg machen und uns als Gemeinde am Anfang des neuen Jahres mit Themen und Bibeltexten auseinandersetzen, die uns als Christen herausfordern. Wir haben uns den Platz, an dem wir stehen, nicht nur ausgesucht. Er ist uns auch gegeben. Wir sind herausgefordert, ihn einzunehmen, Teil der Gesellschaft zu sein, in der wir leben und einzubringen, was uns am Herzen liegt. Im Vorwort zum begleitenden Hauskreismagazin Nr. 45 heißt es:

Politische Unruhen, Feindseligkeiten, Unrecht, Hass und Gewalt – ein Blick in die Nachrichten kann ganz schön verstörend sein. Welche Aufgaben haben wir Christen hier eigentlich? Jesus hat seine Anhänger nicht dazu auf­gerufen, das System zu stürzen, obwohl sich das viele von ihm erhofften. Und doch vergleicht er das Reich Got­tes mit Sauerteig und seine Jünger bezeichnet er als Salz. Nach und nach wird ein bisschen davon unter das Mehl gemischt und verändert letztlich alles. Wo mischen wir uns ein? 7 Einheiten zum Auftrag der Christen.“

Seid mit dabei, persönlich, in den Gottesdiensten, in einer neuen Kleingruppe, als Hauskreis. Wir im Leitungskreis freuen uns, wenn Ihr Euch darauf einlasst und die Chance dieses gemeinsamen Arbeitens an diesen Themen aufnehmt..

Hier geht es zu den Hauskreisen und Gesprächsgruppen in unserer Gemeinde.
Einfach mal anrufen und nachfragen.

Termine, Texte und Impulse:

  1. Gottesdienst am, 28.1.18

Was Gott gemacht hat, 1. Mose 1, 27+28 – Verantwortung für die Schöpfung
Gott ist der Herr der Welt und hält alles in seiner Hand, und doch legt er die Mitverantwortung für diese Schöpfung in die Hände von uns Menschen.

  1. Gottesdienst am, 4.2.18

Was Gott verloren hat, Römer 8, 18-21  – Der Riss durch die Schöpfung
Oft sehnen wir uns nach der „Heilen Welt“. Manchmal sorgt unser privile­giertes und wohlbehütetes Umfeld sogar dafür, dass wir meinen, in einer „guten“ Welt zu leben.

  1. Gottesdienst am, 11.2.18

Was Gott erhalten will, Römer 13, 1-7  – Vom Segen einer guten Regierung
Gerne und schnell beschweren wir uns über „die da oben“ und finden ausreichend Kritikpunkte an Regierenden und Beamten: „Die wissen nicht, was die Bürger denken, arbeiten zu langsam, haben nur das eigene Wohl im Blick.“

  1. Gottesdienst am, 18.2.18

Wo Menschen Gottes nicht schweigen können, Apg 5, 27-32  – Vom Widerstand gegen die Mächtigen
Christen gelten meist als loyal und staatstreu. Sie leben nach der Aufforde­rung in Römer 13, sich der „Obrigkeit unterzuordnen“.

  1. Gottesdienst am, 25.2.18

Salz und Lich,t Matth. 5, 13-16  – Vom Wesen der Christen
„Stell dein Licht nicht unter den Scheffel“ – sagen wir, wenn jemand sich nicht traut, zu zeigen, was er hat und kann.

  1. Gottesdienst am, 4.3.18

Heimat für Vertriebene, Jeremia 29 ,4-7 – Warum Gott möchte, dass wir Häuser bauen
Der Prophet Jeremia schickt einen Brief an die Israeliten, die nach Babyloni­en verschleppt wurden.

  1. Gottesdienst am, 18.3.18

Worauf wir hoffen können, Lukas 13, 18-21  – das Reich Gottes setzt sich durch
„Sich einmischen“ heißt meist: das Wort ergreifen oder etwas tun, das eine Sache voranbringt – auch in ihrem gesellschaftlichen Umfeld.

Pastor Bernd Meyer : 04184 - 7148