Die inzwischen schon legendäre FeG-Hanstedt-Kanu-Tour in diesem Jahr

am Samstag, d. 25.Juli in Rotenburg/Fulda in Hessen. Mit 26 Kanuten zwischen 7 und 65 Jahren waren wir ein bunt zusammengestellter Haufen. Ankunft auf dem Campingplatz, Zeltaufbau, Abendessen, Abendrunde mit Geschichte, Gesang und Gebet, mehr oder weniger Schlaf auf Isomatten, Kaffeeduft am frühen Morgen, der durchs Lager strömte, 52 Brötchen und die immer wied15 Kanutour 3erkehrende Frage: „Gibt es heute mehr als 2 Brötchen für jeden?“, Abwaschen, Aufräumen, Morgenrunde, Einpacken der persönlichen Dinge in wasserdichter Verpackung in die Kanus, Isomatten, Schlafsäcke und Zelte in den Tourbus, der uns dann mit Müsli und Obst wunderbar „präzise“ zur Mittagsrast an einer geeigneten Anlegestelle erwartete. So gestärkt ging es dann auf die zweite Etappe zum Zielpunkt des Tages, dem nächsten Zeltplatz an der Fulda Richtung Norden.

Am Dienstag kamen wir bis Kassel, wo wir zwei Nächte blieben. Den Ruhetag nutzten einige, um ausgiebig Schwimmen zu gehen. Andere sahen sich die Stadt bzw. den „Herkules“, 15 Kanutour 4Kassels Wahrzeichen, an oder schliefen ´mal richtig aus.

Die Fulda ist in ihrem Verlauf durch einige Wehranlagen gestaut, die zum Teil ganz modern mit elektronischen Selbstbedienungs-Schleusen ausgesattet sind, flussabwärts vor Kassel aber noch kräftige Handarbeit erfordern. Dafür hatte sich nach der ersten Schleusung allerdings ein perfekt organisiertes Vater-und-Söhne-Familienteam gefunden! Gut organisiert und gemeinschaftlich erledigt wurde auch die Zubereitung des leckeren Essens, das abendliche Kochen in großen Töpfen, was ja nicht unbedingt Routine für die meisten Teilnehmenden war. Den kulinarischer Höhepunkt setzte allerdings der letzte Abend im Rathauskeller in Hann. Münden, unserem Zielort, „wo Werra und Fulda sich küssen...“! Passend zum Leben am Wasser ging es in der Woche um den Propheten Jona bzw. um das, was er mit Gott erlebte und was ihn verändert hat. Verändert hat uns die Gemeinschaft während dieser Tour mit Sicherheit, was bei der herzlichen Verabschiedung am Freitag sichtbar wurde. (Hj. Unteutsch)

Pastor Bernd Meyer : 04184 - 7148